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Bringen Sie Ihren Scan auf den Punkt: Diese 4 Dinge sollten Sie im Umgang mit Targets beachten

Für die meisten Handscanner ist eine Positionierung durch Targets vorgesehen. Hier erfahren Sie, was Sie bei der Anwendung beachten sollten.

Sie arbeiten mit einem Handscanner von Creaform oder Shining? Dann sollten Sie für eine korrekte Positionierung mit Targets arbeiten: meist runde Aufkleber mit weißem Punkt und schwarzem Rand. Je nach Hersteller und Scanner-Typ variieren Größe und Beschaffenheit der Targets. Handscanner verwenden meist unkodierte Positionierungstargets mit einem Punktdurchmesser von 3 bis 8 mm. Zwar können Sie die kleinen Aufkleber recht unsystematisch auf oder um das zu scannende Objekt verteilen – trotzdem sollten Sie auf folgendes achten:

Anzahl und Verteilung der Targets

Wichtig: Platzieren Sie mindestens vier Punkte im „Sichtfeld“ des Scanners. Fällt Ihnen erst später auf, dass Sie zu wenige Punkte verwendet haben, können Sie auch während des Scans noch welche hinzufügen. Prinzipiell gilt: Geizen Sie nicht mit Targets. Verwenden Sie immer ein paar mehr als eigentlich nötig. Es kann nämlich passieren, dass sich im Laufe des Scan-Prozesses Punkte teilweise lösen, verschieben oder gar runterfallen. Haben Sie mit genug Targets vorgesorgt, so wird in einem solchen Fall der Scan-Prozess nicht signifikant gestört. Da aber jede Art von Unterbrechung den Scannprozess stört, sollten Sie Verschiebungen durch Berührung der Targets während des Scan-Prozesses auf jeden Fall vermeiden.

Bekleben Sie Ihr Bauteil nicht und platzieren die Punkte stattdessen im Hintergrund, dann achten Sie darauf, dass sich während des Scannprozesses das Bauteil auf dem Tisch nicht verschiebt.

Der ideale Abstand zwischen den Punkten variiert je nach Hersteller, beträgt aber meist zwischen 5 und 10 cm. In Sachen Anordnung gibt es nicht viel zu beachten, die Punkte sollten aber gleichmäßig über das Objekt verteilt sein. Alle Targets auf einer Linie würden zum Beispiel nicht funktionieren. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, die Targets so anzubringen, dass sie ständig Dreiecke bilden (siehe Abbildung 1).


Abb. 1

Zustand der Targets

Achten Sie darauf, dass Ihre Targets in einem einwandfreien Zustand sind – besonders dann, wenn Sie Punkte mehrfach verwenden. Sie sollten weder geknickt sein noch Verschmutzungen oder Abnutzungserscheinungen auf der Oberfläche aufweisen. Beschädigte oder verschmutzte Punkte lassen keine gute Positionierung zu, was Ihren Scanprozess wiederum beeinträchtigt. Auch deshalb sollten Sie darauf achten, die Punkte während des Scans nicht zu berühren.

Form und Größe des zu scannenden Objekts

Verwenden Sie Ihre Targets für den Scan eines sehr kleinen Objekt, so raten wir, sie nicht direkt auf den Gegenstand zu kleben, weil dadurch für den Scan relevante Fläche verdeckt würde. Verteilen Sie die Punkte dann lieber um das Objekt herum, zum Beispiel direkt auf einem Drehteller oder auf dem Tisch.

Arbeiten Sie mit einem Gegenstand, der stark gekrümmte Bereiche aufweist, so lassen Sie auch diese Areale beim Bekleben aus. Niemals sollten Sie eine Fläche bekleben, die den Aufkleber zu stark biegen oder knicken würde, da hierdurch kleine Beulen im STL entstehen können oder der Scanner die Targets nicht mehr erkennt. Auch in der Nähe von Kanten oder Ecken sollte nicht geklebt werden, da die meisten Scanner die Klebepunkte aus dem STL entfernen und durch eine solche Beklebung der Bereich, in dem das Target klebt, im Scan fehlt oder verbeult würde.

Ausrichtung des Scanners und Scan-Weg

Die Punkte sollten immer parallel zum Scanner ausgerichtet sein, da der Scanner stark abgewinkelte Targets nicht erkennt. Oder anders herum: Halten Sie Ihren Scanner immer parallel zu den Punkten.

Sollten Sie ein Bauteil schräg von der Seite scannen wollen, die Punkte aber auf der Ablagefläche kleben, wird der Winkel zwischen Scanner und Targets zu groß. Arbeiten Sie dann am besten mit einem zusätzlichen Objekt, wie zum Beispiel einer mit Punkten beklebten Pyramide, die Sie neben dem Bauteil platzieren. So stellen Sie sicher, dass Targets auch dann parallel zum Scanner zeigen, wenn Sie von der Seite scannen.

Während sich bei kleineren Objekten die Frage nach dem richtigen Scan-Weg oft gar nicht erst stellt, gibt es bei sehr großen Objekten Möglichkeiten zur Genauigkeitsverbesserung:  Wo fangen Sie an und welchen Weg nehmen Sie? Hier die Antwort: Scannen Sie bei größeren Objekten immer aus der Mitter heraus. Auf diese Weise können Sie den Weg so kurz wie möglich halten. Und das ist wichtig, weil jeder Scanner mit der Länge des Weges an Genauigkeit verliert – Datenblätter geben Ihnen diesen Wert meist als volumetrische Genauigkeit an. Wie es am besten geht und wie nicht, ist auch aus den Abbildungen 2 – 4 ersichtlich.


Abb. 2

Abb. 3

Abb. 4
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